Die große Saisonstatistik der DTM 2009

Punkte

 

-        Bis zur Halbzeit hatten 13 von 20 Fahrern Punkte gesammelt

-        Am Saisonende sind es 15 von 20 Piloten

-        20 Fahrer aus 8 Ländern haben teilgenommen. Alle Länder bis auf Tschechien haben gepunktet

-        Großbritannien gewinnt die Länderwertung mit 149 Punkten vor Deutschland (131 Pkt.). Dahinter folgen Kanada (42 Pkt.), Schweden (41 Pkt.), Dänemark (21 Pkt.), Frankreich (6 Pkt.) und Österreich (1 Pkt.)

-        Susie Stoddart ist die einzige Pilotin im Feld die in den letzten 4 Jahren nicht einmal gepunktet hat.

-        Kein Fahrer kommt bei allen Rennen in die Punkte. Am nächsten dran sind Scheider, Paffett, Spengler und di Resta mit je 9 Platzierungen in den Punkten. Ohne die Disqualifikation von Zandvoort wäre Timo Scheider als einziger Fahrer in jedem Rennen in die Punkteränge gefahren.

-        Auf dem Norisring und in Dijon kamen alle Mercedes-Neuwagen in die Punkte. Audi brachte alle Neuwagen in Oschersleben und Barcelona in die Punkteränge.

-        Mercedes holte in Dijon 34 von 39 möglichen Punkten. Audi holte dort nur 5 Zähler. Die Bestleistung der Ingolstädter wurde beim Auftakt in Hockenheim erzielt (31 Punkte). Dort nahm Mercedes nur 8 Punkte mit.

-        Mit 28 Punkten durch die Neuwagen erreichte Mercedes in Dijon beinahe das Maximum (P1 – P4 = 29 Punkte). Audis Neuwagen erreichten ein Rennen zuvor in Barcelona 27 Punkte.

-        Zweimal lag die Punktzahl der Jahreswagen über der Punktzahl der Neuwagen. Beim Auftakt in Hockenheim holten die 2008er-Audis 11 Punkte. Die 2009er-Mercedes holten nur 4 (genau wie die 08er-Mercedes). In Dijon erzielten die 2008er-Mercedes 6 Punkte. Der aktuelle A4 kam durch Scheider und Tomczyk nur auf 5 Zähler.

-        Insgesamt holten die aktuellen Modelle (Audi + Mercedes) in jedem Rennen mehr Punkte als die Jahreswagen.

-        Die Rekordpunktzahl bei den Jahreswagen lag in diesem Jahr bei 11 Punkten (2008er Audis beim Auftakt in Hockenheim). Auf dem Norisring erzielte die 08er-Reihe von Mercedes durch Greens Sieg 10 Punkte.

-        Green (27 Pkt.) wurde inoffizieller „Jahreswagen-Meister“ vor Jarvis (18 Pkt.)

-        Persson wird alleine durch die Punkte von Green bestes Jahreswagen-Team

-        Einzig und allein Barcelona kam kein einziger Jahreswagen in die Punkte.

-        Die Jahreswagen holten 75 der maximal möglichen 390 DTM-Punkte.

-        Die 2007er-Audis holten keine Punkte und keine Position unter den Top-10.

-        Mercedes belegte 6 der ersten 8 Plätze in Dijon. Auf dem Lausitzring und dem Norisring holte Mercedes 5 der ersten 8 Positionen. Audi gelang dies beim Auftakt in Hockenheim, Brands Hatch und Barcelona. In Zandvoort, Oschersleben und auf dem Nürburgring gab es jeweils ein „4 zu 4“ zwischen Audi und Mercedes.

-        Mercedes landete 41 Punkteplatzierungen. Audi nur 38.

-        Audi holte 200 Punkte. Mercedes landete 190 Zähler

 

Siege

 

-        Paffett gewann 4 Rennen. Gleich dahinter folgt Scheider mit 2 Erfolgen. Tomczyk, Kristensen, di Resta und Green gewannen jeweils einmal.

-        Green holte auf dem Norisring den einzigen Sieg eines Jahreswagens.

-        Paffett war der einzige Pilot in diesem Jahr der zwei Rennen nacheinander gewann (Dijon und das Finale in Hockenheim)

-        Green wurde dreimal bester Jahreswagenfahrer. Jarvis und Premat zweimal. Dahinter folgen Winkelhock, Engel und Rockenfeller mit je einem Sieg in dieser inoffiziellen Wertung.

-        Mercedes gewann auf dem Lausitzring und das folgende Rennen auf dem Norisring. Mit den Siegen in Dijon und Hockenheim erreichte Mercedes ein weiteres Mal einen „back-to-back“-Sieg.  Audi wiederholte den Sieg von Oschersleben beim nächsten Lauf auf dem Nürburgring.

-        HWA holte als Team 5 Siege. Abt-Sportsline gewann 4mal. Persson war einmal erfolgreich.

-        Mercedes holte 6 Siege. Audi bisher 4.

-        Mercedes holte in Dijon einen „5fach-Sieg“. Audi lag beim Saisonauftakt in Hockenheim und auf dem Nürburgring mit 4 Audis vorn. In Oschersleben und Barcelona lagen je 3 Autos aus Ingolstadt vorn. Mercedes holte auf dem Lausitzring und dem Norisring jeweils einen Doppelsieg.

-        Nur in Zandvoort, Brands Hatch und beim Finale in Hockenheim gab es keine „1,2,...-Siege“.

-        Großbritannien gewann 6 Rennen (4x Paffett, je 1x Green & di Resta). Dahinter folgen Deutschland mit 3 Siegen (2x Scheider, 1x Tomczyk) und Dänemark mit 1 Erfolg (1x Kristensen)

-        Den größten Abstand zwischen dem Sieger und dem Zweitplatzieren gab es in Zandvoort: 1. Paffett, 2. Jarvis (+ 6,235 sek.)

-        Den kleinsten Abstand gab es beim „Paareinlauf“ von Audi beim Saisonauftakt in Hockenheim: 1. Kristensen, 2. Scheider (+ 0,353 sek.)

-        Im Durchschnitt lag der Abstand zwischen „P1“ und „P2“ bei 2,061 Sekunden

-        Sechsmal kam der spätere Sieger von Startplatz zwei. Je zweimal von Position 5 und 7. Nur ein einziges Mal gewann der Polesetter das Rennen (Paul di Resta in Brands Hatch). Von Startposition 8 zum Sieg, hatte Gary Paffett in Dijon den weitesten Weg in dieser Saison.

 

Podium

 

-        Scheider holte mit 6 Podiumsplatzierungen in dieser Saison die meisten Pokale ab.

-        Paffett stieg  viermal auf´s Podest und war damit bester Mercedes-Fahrer.

-        Ralf Schumacher war der einzige Neuwagen-Pilot ohne Platzierungen auf dem Podium.

-        Mit Jarvis (2x) und Green (1x) stiegen in dieser Saison nur 2 Jahreswagenfahrer auf das Podest.

-        Mit den meisten Siegen (4) holte Paffett natürlich auch die meisten „obersten Podestplätze“

-        Die meisten „Silberränge“ holte Timo Scheider (4x)

-        Mit viermal „Bronze“ ist Mattias Ekström „P3“-König

-        Scheider (2x 1. & 4x 2.) sammelte in dieser Saison die meisten verschiedenen Podiumsplatzierungen. Paul di Resta (je 1x P1, P2 und P3) konnte während dieser Saison alle 3 Podiumsplätze einfahren.

-        Insgesamt kamen 9 verschiedene Fahrer auf das Podium

-        Audi landete 19 Platzierungen auf dem Podium. Mercedes holte nur 10

-        Deutschland und Großbritannien holten je 10 Pokale. Dahinter Schweden (5), Kanada (3) und Dänemark (2)

 

Qualifying

 

-        Mattias Ekström holte die meisten „Pole-Positions“ (3)

-        Paul di Resta und Bruno Spengler holten die einzigen „Mercedes-Poles“ (je 1)

-        Oliver Jarvis fuhr als einziger Jahreswagenpilot eine Pole ein (Zandvoort)

-        Audi startete achtmal von „P1“, Mercedes nur zweimal.

-        Schweden startete 3 Mal von Position 1. Dänemark, Deutschland und Großbritannien holten je 2 „Pole-Positions“. Kanada kam auf eine Pole.

-        Mattias Ekström fuhr in dieser Saison öfters als alle anderen Piloten ins Q4 (7x). Beste Mercedes waren Spengler und di Resta mit 5 Teilnahmen.

-        Ralf Schumacher fuhr als einziger Neuwagenpilot nie ins „Q4“.

-        Rockenfeller und Jarvis (je 2x) kamen als einzige Jahreswagenfahrer in das letzte Quali-Segment.

-        Es gab 9 verschiedene Piloten im letzten Qualifikationsteil

-        Audi sicherte sich 26 Teilnahmen in „Q4“. Bei Mercedes hatte man nur 14x das Glück.

-        Beim Auftakt in Hockenheim und Oscherleben waren nur Audis im letzten Qualifikationsteil. Mercedes hatte nie ein einsames „Q4“

-        Jamie Green und Maro Engel blieben je fünfmal in „Q3“ hängen. Dahinter folgen mit Spengler, Paffett und di Resta (je 3x) weitere MB-Piloten.

-        Die Audi-Piloten Tomczyk und Jarvis blieben je dreimal im dritten Quali-Segment stecken.

-        Auf dem Norisring wurden die Zeiten aus Q3 bei Engel, Green und Schumacher gestrichen, nachdem man zu viele Runden gefahren war (max. 8)

-        21x hieß es für Mercedes nach Q3 „Feierabend“. Nur 18x für Audi

-        Lauda, Stoddart, Kostka und Bakkerud kamen nie über „Q2“ hinaus.

-        Winkelhock beendete 7 Mal sein Qualifying in „Q2“. Stoddart schied mit ihrem Mercedes 6 Mal in „Q2“ aus.

-        Bruno Spengler musste als einziger Neuwagenpilot nie die Segel im zweiten Teil der Qualifikation streichen.

-        Ralf Schumacher flog als schlechtester Neuwagenfahrer fünfmal in „Q2“ raus.

-        Kostka und Bakkerud brachten je einmal ihren 2007er Audi in den zweiten Quali-Abschnitt

-        33x flogen Audis aus dem „Q2“. Mercedes 27x

-        Johannes Seidlitz ist der einzige Pilot der immer in „Q1“ ausschied

-        Mattias Ekström kam als einziger Fahrer immer über „Q1“ hinaus

-        Kostka schied 9x in Q1 aus. Bakkerud 7x (bei 8 Teilnahmen) und Seidlitz musste bei 7 Teilnahmen 7 Mal das Qualfying in „Q1“ beenden.

-        Ralf Schumacher flog als schlechtester Neuwagenfahrer dreimal in „Q1“ raus. Spengler passierte dies zweimal. Beide Male in Hockenheim.

-        Die Neuwagenpiloten Scheider, Kristensen, Tomczyk, Paffett und di Resta scheiterten je einmal

-        Green (Hockenheim), Schumacher (Lausitzring),Winkelhock (Norisring) und Bakkerud (Dijon) schieden „Kampflos“ oder durch „Penalty“ in Q1 aus.

-        38x scheiterten Audi-Piloten in „Q1“. 18 Mal mussten Mercedes-Fahrer dort schon Feierabend machen.

 

Ausfälle

 

-        Die meisten Ausfälle hatten Alexandre Premat und Kathrine Legge zu verzeichnen (jeweils 6)

-        Tomczyk und Kristensen schafften es als schlechteste Neuwagenfahrer 3x nicht ins Ziel. Ohne Kristensens „DQ“ von Dijon würde Tomczyk diese zweifelhafte Ehre für sich allein haben.

-        Jamie Green kam 2009 bei jedem Rennen ins Ziel.

-        Die 2008er Audis hatten die meisten Ausfälle zu beklagen (23 – 2 „DQ“ mitberechnet)). 8 Mal musste ein 2009er Audi aufgeben (2 „DQ“ mitberechnet). Die 2007er-Kolles-Audis sahen 5 Mal nicht die Zielflagge

-        Die 2008er-Mercedes standen fünfmal auf der Liste der Ausgefallenen. Am Zuverlässigsten kamen die 2009er-Mercedes über die Runden. 4 Ausfälle sind die wenigsten aller Teilnehmenden Fahrzeuge.

-        4 Mal wurden in dieser Saison Audis disqualifiziert. Je einmal Scheider, Winkelhock, Premat (alle 3 in Zandvoort) und Kristensen (schwarze Flagge in Dijon). Mercedes kassierte 2009 keine „Rote Karte“.

 

Schnellste Rennrunden

 

-        Ekström, Scheider und di Resta sind mit 2 schnellsten Rennrunden die erfolgreichsten Zeitenjäger 2009. Paffett kam auf eine schnellste Rennrunde.

-        Green, Legge und Premat holten mit jeweils einer schnellsten Rennrunde diese Wertung für die Jahreswagen.

-        4 schnellste Runden für die 2009er Audis,  Drei für die 2009er Mercedes und 2 für die 2008er Audis. 1 schnellste Rennrunde für die 2008er Mercedes. Erwartungsgemäß keine „fastest Lap“ für die Kolles-Audis.

-        Audi holte 6 schnellste Runden, Mercedes nur 4

 

Gewichte

 

-        Die 2009er Modelle starteten mit einem Basisgewicht von 1050 Kg in die Saison. Die 2008er DTM-Autos wogen Standardmäßig 1030 Kg. Die 2007er Audis gingen mit 1010 Kg als die „Leichtgewichte“ des Starterfeldes ins Rennen.

-        Die 2009er-Mercedes fuhren bei 5 Rennen mit mehr Gewicht als die 09er-Audis

-        In Zandvoort und beim Finale in Hockenheim gewann Gary Paffett mit seinem 10 Kilo schwereren Mercedes. Das schaffte Audi nie.

-        Bei gleichem Gewicht der 09er Mercedes und Audi, gewann Mercedes 2 Rennen. Audi gewann nur eines.

-        Audi gewann viermal mit einem leichteren 09er-Audi. Mercedes einmal.

-        Auf dem Norisring gewann Jamie Greens 08er-Mercedes, als alle Jahrgänge ihr Basisgewicht fuhren.

-        In Zandvoort erzielte die aktuelle C-Klasse trotz 10 Kilo schwereren Autos als die 09er-Audis mehr Punkte als diese (17 – 12). Dies war auch beim Finale in Hockenheim der Fall (18 – 8).

-        Bei gleichem Gewicht holten die 2009er-Mercedes insgesamt mehr Punkte als der aktuelle Audi A4 (67 – 55).

-        In Barcelona war Premat der einzige Jahreswagenpilot in den Punkten (P8). Damit holten die 08er-Audis, trotz 10 Kg Zusatzgewicht, in diesem Rennen mehr Punkte als die leichtere Konkurrenz von Mercedes. Beim letzten Rennen in Hockenheim erreichten die 08er-Audis abermals, trotz 10 Kg Übergewicht, mehr Punkte als die 08er-Mercedes (9 – 4).

-        Bei gleichem Gewicht erreichten die Jahreswagen von Mercedes mehr Punkte als die 08er-Audis (16 – 14). Der Sieg von Green fällt hier besonders schwer in die Wertung (ohne Norisring: 6 – 14).

-        Viermal wurde die Pole-Position mit dem jeweiligen Basisgewicht geholt. Einmal mit Übergewicht (Audi 5 Kg in der Lausitz) und Fünfmal mit weniger Gewicht im Wagen.

-        Die 2009er-Audi fuhren einmal 10 Kilo und viermal 5 Kilo leichter als es ihr Basisgewicht vorgab.

-        Die 2009er-Mercedes starteten nur einmal 5 Klio leichter als das Basisgewicht

-        Die 2008er Baureihe von Audi fuhr zweimal mit 5 Kilo weniger Gewicht

-        Die 2008er Modelle von Mercedes gingen dreimal mit 5 Kilo weniger Ballast ins Rennen. Einmal sogar mit 10 Kilo unter dem Basisgewicht

-        Die Kolles-Audis fuhren zweimal mit 5 Kilo weniger Gewicht.

-        Jeder Jahrgang fuhr viermal in dieser Saison mit dem jeweiligen Basisgewicht. Beim Auftakt in Hockenheim, auf dem Norisring und in Brands Hatch fuhren alle Jahrgänge ihr Basisgewicht.

-        Der 2009er Jahrgang von Audi musste in dieser Saison nur einmal mit 5 Kilo „Übergewicht“ fahren.

-        Die aktuelle C-Klasse schleppte fünfmal in diesem Jahr 5 Kilo Zusatzgewicht herum. In Oschersleben waren es ganze 10 Kilo

-        Die Jahreswagen von Audi starteten dreimal mit 5 Kilo und einmal mit 10 Kilo mehr als das Basisgewicht

-        Die 08er-Mercedes mussten nur zweimal 5 Kilo hinzuladen.

-        Die Kolles-Audis gingen dreimal mit 5 Kg und einmal mit 10 Kilogramm Zusatzgewicht ins Rennen.

-        Dabei holten die 2007er-Audis nie Punkte und schlugen im Vorfeld einer Gewichtserhöhung nur in Hockenheim und Brands Hatch jeweils durch Kostka einen 08er-Audi (2x Legge). Nach Barcelona gab es nochmals 5 Kilo ins Auto, obwohl die drei Kolles-Audis in der Qualifikation sowie im Rennen die letzten 3 Plätze belegten. In Dijon war man dadurch sogar genauso schwer wie die 2008er-Mercedes.

-        In Dijon fuhren die 07er-Kolles-Audis und die 08er-Mercedes mit dem gleichen Gewicht (1020 Kilogramm). Es war das einzige Mal, das in dieser Saison zwei verschiedene Jahrgänge mit dem gleichen Gewicht fuhren.

27.10.09 11:48

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